Krebsfrüh

Krebsfrüherkennung

Linienverzierung
  
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Informationen zur

Krebsvorsorgeuntersuchung

Vorsorgeuntersuchungen  sind wichtige Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Gesundheit.

Die von Ihrer Krankenkasse für Sie vorgesehene Krebsvorsorge beinhaltet folgende Untersuchungen.

  • ab dem 20.Lebensjahr:   Blutdruckmessung, Zellabstrich vom Muttermund,                                     Tastuntersuchung des Unterleibs
  • ab dem 30.Lebensjahr:   zusätzlich eine Tastuntersuchung der Brust
  • ab dem 45.Lebensjahr:   zusätzlich eine Tastuntersuchung des Enddarms
  • ab dem 50.Lebensjahr:   zusätzlich einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl
  • ab dem 55.Lebensjahr:   alle 2 Jahre einen Stuhltest, wenn Sie nicht an einer

                                               Darmspiegelung teilgenommen haben oder eine                                                Darmspiegelung alle 10 Jahre

Sie können Ihre Sicherheit bei der Krebsvorsorgeuntersuchung erheblich verbessern.

Die folgenden  Untersuchungen bieten  wir Ihnen als Ergänzung  der Krebsvorsorge an:

Ultraschall des Unterbauches mit der Scheidensonde

Veränderungen im Gebärmutterinnenraum, an den Eierstöcken und in der Blase können schon frühzeitig festgestellt werden

Ultraschall der Brust

Tumore können entdeckt werden, deutlich bevor sie tastbar sind.

Immunologischer Test auf Darmkrebs

Immunologischer Test auf Blasenkrebs

Die Kosten für diese Untersuchungen werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Es handelt sich um sogenannte „individuelle Gesundheitsleistungen“, die von den Patientinnen selbst zu tragen sind.

Kosten der Untersuchungen

Vag.US  (Gebärmutter, Eierstöcke, Blase)                               30,00 €

              (Eierstöcke, Blase)                                                   20,00 €

              (Nach Entfernung von Gebärmutter u. Eierstöcken)    10,00 €

US der Brust                                                                          30,00 €

Immunologischer Test auf  Darmkrebs                                     19,00 €

Immunologischer Test auf  Blasenkrebs                                   40,00 €

 

Auffälliger Abstrich bei der Krebsvorsorge

Habe ich jetzt Krebs ?

Was bedeutet das Ergebnis des Abstrichs vom Gebärmutterhals?

Seit der Einführung der Krebsvorsorge im Jahr 1971 ist die Erkrankungsrate an

Gebärmutterhalskrebs um 70 Prozent gesunken. Das haben wir Georg Papanicolaou zu verdanken, der diesen Test erfunden hat und der als Pap-Abstrich seinen Namen trägt. In Deutschland erkranken derzeit pro Jahr etwa 6500 Patientinnen neu an diesem Krebs, 2000 Frauen sterben daran. Diese Anzahl könnte erheblich sinken, wenn mehr Frauen regelmäßig an den Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen würden. Weil der Krebs am Gebärmutterhals in der Regel sehr  langsam wächst, stehen die Chancen gut, diese Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Das Ergebnis des Pap -Tests wird in Stufen von I bis V eingeteilt, also von harmlos bis ernst.

Pap I :      optimaler  Befund

Pap II:      Normalbefund

 

Pap II W:  eine Sonderbewertung, die nicht zur offiziellen Einteilung gehört. Das    

                 W  bedeutet Wiederholung, d.h. einen neuen Abstrich nach einigen 

                 Wochen, weil der Arzt die Zellen nicht gut beurteilen konnte,

                 beispielsweise wegen vieler Entzündungszellen oder Bakterien.

 

Pap III:      unklarer Befund. Dahinter könnte eine Entzündung stecken oder doch  

                 eine Zellveränderung. Empfehlenswert sind evtl. Antibiotika und ein

                 erneuter Abstrich in vier bis sechs Wochen.

Pap III D: das D steht für Dysplasie. Dysplasie bedeutet eine Abweichung von der

                 normalen Gewebsstruktur, die aber nicht krebsverdächtig ist.

                 Frauen mit einem Pap III D sollten alle drei bis sechs Monate einen      

                 Abstrich machen lassen. Bei über 60% der Frauen verbessert sich das

                 Ergebnis von selbst. Wird ein Pap IIID ein Jahr weder besser noch

                 schlechter, so macht der Arzt eine Kolposkopie. Er betrachtet

                 den Muttermund mit einem Mikroskop und entscheidet dann über das

                 weitere Vorgehen. Außerdem  wird ein zusätzlicher Abstrich

                 entnommen, um festzustellen, ob sich ein bestimmtes Virus (HPV-

                 Virus) nachweisen lässt.

Pap IV A:  im Abstrich finden sich schwere Zellveränderungen, die eine  

                 Krebsvorstufe sein können. Spätestens bei dieser Stufe wird ein kleiner

                 operativer Eingriff - eine Conisation - empfohlen. Hierbei wird ein

                 kleines Stück aus dem Gebärmutterhals entfernt. Der Eingriff kann

                 ambulant durchgeführt werden und führt zur vollständigen Heilung des

                 Zustandes.

Pap IV B : Verdacht auf Oberflächenkrebs

Pap V :      Krebs des Gebärmutterhalses, der operiert werden muss.

Der Pap-Test wird  seit 50 Jahren angewandt und hat sich bewährt. Die Zellen des Abstrichs werden auf einem Glasträger fixiert, aufwendig gefärbt und dann vom Arzt beurteilt.

Die regelmäßige Abstrichkontrolle schützt Sie zuverlässig von einer Krebserkrankung des Gebärmutterhalses.